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IVH empört über Umzugspläne für die Universität ins Industrie- und Hafengebiet Kleiner Grasbrook

„Entscheidung wird Industrieunternehmen aus Hafen verdrängen"

 

„Angesichts der knappen Industrie- und Hafenflächen in Hamburg ist die Vorentscheidung über eine Teilverlagerung der Universität in das Hafengebiet ein Rückschlag für unseren Standort. Die betroffenen Flächen müssen unbedingt für die Hafenentwicklung und Industrieansiedlung genutzt werden." kommentierte der Vorsitzende des IVH – INDUSTRIEVERBAND HAMBURG E.V., Hans-Theodor Kutsch, die Vorfestlegung des Senats und der Fraktionsspitzen auf den neuen Teilstandort der Universität auf dem Kleinen Grasbrook. „Wir kritisieren nicht Überlegungen zur Sanierung oder Teilverlagerung der Universität. Problematisch neben der Flächenumwandlung ist die resultierende unmittelbare Nachbarschaft von Industrie- und Hafenunternehmen zum geplanten Universitätsstandort. Einschränkungen für die Unternehmen in der Nachbarschaft der Universität sind unausweichlich. Die geplante Teilverlagerung auf diesen Standort gefährdet mittelfristig über 1000 Arbeitsplätze."

Zudem sei die Infrastruktur des Gebiets auf Hafen- und Industriebetriebe, nicht aber auf den täglichen Besuch mehrerer tausend Studenten ausgerichtet, was erhebliche Infrastrukturmaßnahmen erforderlich machen würde. Der IVH-Vorsitzende weiter: „Dies ist angesichts der Hamburger Finanzsituation eine unverantwortliche Geldverschwendung. Wir fordern die Bürgerschaftsfraktionen auf, die Vorfestlegung des Senats nicht mitzutragen und so die Teilverlagerung der Universität auf den Kleinen Grasbrook zu verhindern."

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