Dauerhafte Sperrung der Köhlbrandbrücke für Lkw über 44 Tonnen – Zusätzliche Belastung für die Hamburger Industrie 

März 26, 2026

Zur bevorstehenden dauerhaften Sperrung der Köhlbrandbrücke für Lkw über 44 Tonnen erklärt der Vorsitzende des Industrieverband Hamburg, Andreas Pfannenberg:

„Schon vor zwei Jahren haben wir davor gewarnt, dass es unsicher ist, ob die Köhlbrandbrücke bis zur Fertigstellung der neuen Querung überhaupt noch zuverlässig genutzt werden kann. Neben der geplanten Sperrung für Lang-Lkw und Sondertransporte, sorgt die bereits seit rund einem Jahr geltende Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h, und wiederkehrende Vollsperrungen wegen Instandhaltungsarbeiten für massive Verzögerungen im Güterverkehr und zusätzliche Belastung für unsere Industrie. Im Hafen gibt es keine leistungsfähige Umleitung, weshalb die neue Entwicklung erneut deutlich macht, dass die A26-Ost als weitere Querverbindung im Hamburger Hafen unerlässlich ist.

 

Der Senat muss jetzt noch dringender dafür sorgen, die neue Köhlbrandbrücke schnellstmöglich fertig zu planen und den Bau umzusetzen. Die Unterhaltungskosten für die alte Köhlbrandbrücke werden weiterhin enorm ansteigen. Dieses Geld ist sinnvoller in den schnelleren Neubau investiert. Wir erwarten eine transparente und zuverlässige Kommunikation über den Baufortschritt und darüber, welche Behörden bis wann für die Planungs- und Umsetzungsschritte zuständig sind. Hamburgs Industrie braucht verlässliche Infrastruktur!“