Zu den von der Bundesregierung angekündigten Reformen erklärt der Vorsitzende des Industrieverband Hamburg, Andreas Pfannenberg:
„Deutschland steht wirtschaftlich massiv unter Druck – und die Politik hat bislang vor allem Ankündigungen statt Ergebnisse geliefert. Deshalb begrüßt Hamburgs Industrie die nun erzielten Einigungen der Bundesregierung ausdrücklich. Bei zentralen Punkten geht die Reformagenda in die richtige Richtung, etwa bei Arbeitsanreizen, Rentenfragen und Bürokratieabbau. Jetzt kommt es darauf an, die Vorhaben schnellstmöglich und verlässlich umzusetzen, denn unterm Strich zählt nur das, was in den Unternehmen ankommt. Die Hamburger Industrie steht im internationalen Wettbewerb. Hohe Energiepreise, steigende Sozialabgaben und überbordende Bürokratie setzen die Unternehmen massiv unter Druck. Die geplanten Reformen im Sozialstaat und am Arbeitsmarkt sind grundsätzlich notwendig und müssen jetzt mit aller Konsequenz umgesetzt werden. Arbeit muss sich wieder lohnen. Mehr Netto vom Brutto ist keine Forderung, sondern eine Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit.“
